

Auf neurologischer Ebene lässt sich das Phänomen der „Parallelschwangerschaften“ laut Werneck möglicherweise auch mit den erst seit einigen Jahren erforschten Spiegelneuronen erklären. Diese Nervenzellen im Gehirn lösten beim Betrachter quasi spiegelbildlich dieselben Handlungen aus, die er gerade beobachte. Am Beispiel des „Couvade-Syndroms“ würde dies bedeuten, dass das Nervensystem eines Mannes, der die Schwangerschaftsbeschwerden seiner Frau wahrnimmt, die entsprechenden Empfindungen automatisch auch im eigenen Körper in Gang setzt.
via Couvade-Syndrom: Wenn Mann sich schwanger fühlt – News – FOCUS Online.
Das mit den Spiegelneuronen hat auch in der Therapie einen wichtigen Stellenwert. Auf der einen Seite fühlen sie sich mit ihrer Depression bei einem Therapeuten, der ebenfalls depressiv veranlagt ist besonders wohl – Auf der anderen Seite lernen sie dort nichts Neues. Siehe die oben erwähnten Spiegelneuronen.
Ralf Gabler
Personal Coach für körperliche und geistige Fitness