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Wie Ärzte ihren Patienten schaden können


Vor einiger Zeit hatte ich auf Studien hingewiesen, die den Nutzen der Krebsfrüherkennung in Frage stellen. (Artikel) Nun bin ich auf einen weiteren Artikel gestoßen, der meine Einschätzung zum Risiko ärztlicher Diagnosen bestätigt:

In der westlichen Medizin treten an die Stelle des Magiers Ärzte im weißen Kittel. Und wenn die Bedrohliches verkünden, können Patienten in Depressionen verfallen. Gerade wurde im Magazin Cancer eine Metastudie veröffentlicht, die den Zusammenhang von Depression und Lebenserwartung bei Krebspatienten untersuchte. Das Ergebnis nach der Beobachtung von 9400 Fällen: Depressive Krebskranke hatten eine um 39 Prozent höhere Todesrate.

Angst wirkt überall in der Medizin: “Wir haben in einer Studie 130 Patienten mit Rückenschmerzen betreut”, sagt Winfried Rief, Leiter der Klinischen Psychologie und Psychotherapie der Uniklinik in Marburg. “Die meisten von ihnen hatten im Vorfeld Sätze gehört wie ,Ihre Wirbelsäule ist ein Wrack’ oder ,Falsche Bewegungen können zu Lähmungen führen’.” Die Patienten bekamen daraufhin tatsächlich massive Schmerzen. “Wir haben dann ein psychotherapeutisches Behandlungsprogramm durchgeführt, in dessen Verlauf sie deutlich nachließen”, sagt Rief. Mit der Angst ging der Schmerz.

viaPsychologie: Ich werde schaden – Medizin – Wissen – FAZ.NET.

Das Fazit: Unachtsame Äußerungen von Ärzten oder anderen Therapeuten können tödlich sein! Der Glaube vermag zu heilen oder zu töten. Es liegt an uns verantwortungsvoll mit diesem Wissen um die Selbstregulationskräfte im Menschen umzugehen.

Für die Hilfesuchenden heißt das: Wenn der Therapeut sagt: “Damit müssen sie leben”, “Da kann man nichts machen” ,etc., sollten Sie schleunigst einen Anderen aufsuchen.

Ralf Gabler

Personal Coach für körperliche und geistige Fitness



2 Kommentare zu “Wie Ärzte ihren Patienten schaden können”

  1. freddy schrieb am 09.11.2009 um 14:28:

    Das ist sehr überraschend, 39% höhere Todesrate!
    man sollte daher annehmen das die ärzte bei diagnosen den patienten so spät wie möglich auf das krebsergebnis hinweisen, damit diese ihren tod durch depressionen nicht selbst verurusachen bzw. beschleunigen!

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  2. Miriam W. schrieb am 28.04.2010 um 20:53:

    Der Text kann einem Angst machen….

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